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Das Wunder von Trachselwald
Persönliche Gedanken von Walter und Susanne Wieland

Am Dienstagabend – zehn Tage vor dem Openair – hört der Regen auf, als die Brassband unter dem Dach des Schlossgutes zu spielen beginnt. Am Montag nachher, als die 30 t schwere Bühne und der hölzerne „Highway“ weggeräumt sind, beginnt er spätabends mit Blitz und Donner wieder. Während der „drei Tage mit der Bergpredigt“ herrscht schönstes, sommerliches Wetter. Tausende von Menschen aus nah und fern, insgesamt weit über 10 000, strömen zum Schloss Trachselwald. Alles verläuft reibungslos. Es herrscht eine unbeschreiblich fröhliche und friedliche Stimmung. Das abschüssige Gelände erweist sich dank der originellen Tribüne aus Bauholz als ideale Arena. Man fühlt sich dort wohl, harrt stundenlang aus, singt fröhlich mit, hebt die Hände zum Himmel oder geniesst es, einfach still zuzuhören. Tänzerinnen und bunte Flaggen aller Art überbrücken den Übergang zwischen Bühne und Tribüne. Die LED-Wand zaubert strahlende Bilder, Liedtexte und die Worte der Bergpredigt vor Augen. Die Techniker, die damit sonst zu internationalen Festivals fahren, fragen: Wo ist denn hier die Polizei? Weshalb liegen keine Bierflaschen herum? Kinder tanzen, singen und spielen vor der Bühne, Hunde bellen, zwischendurch sind aus dem Dorf die Kirchenglocken zu hören. Man sieht in der Kulisse der sanften Emmentaler Landschaft die Sonne unter- und wieder aufgehen, die Sterne funkeln, den Tau kommen und gehen. Eine Gruppe Landeskirchenpfarrer und andere beten eine ganze Nacht lang durch. Zeitweise staut sich der Verkehr bis nach Ramsei, so dass sich viele ungläubig die Augen reiben. Der grössten Zeitung im Kanton ist das Ganze ein Bild mit einer mehrzeiligen Legende wert – auch das muss wohl so sein. Der Initiant des Täuferjahres drückt seine Verwunderung darüber aus, was seine Idee für erstaunliche Früchte hervorgebracht hat. Einem pensionierten Landeskirchenpfarrer aus dem Kanton Zürich gelingt es, den Bernern vor Augen zu malen, welch ein Festmahl sie Jesus mit dem Täuferjahr bereitet haben und dass die Radikalität der Bergpredigt nur durch Jesus in uns gelebt werden kann. Der brandgeschädigten Familie legen die Besucher einen fünstelligen Betrag zusammen. Helferinnen und Helfer aus vielen Gemeinden leisten grosse Arbeit. Viele geben eine oder mehrere Ferienwochen. Nicht wenige bekommen vom Programm fast nichts mit, weil sie WCs putzen, Verkehr regeln oder sonst Teil der tadellosen Organisation sind. Im Schlosshof stehen die Menschen Schlange, um das Kunstwerk zur Bergpredigt und die Gefängniszellen zu sehen. Das imposante Bühnenbild illustriert vortrefflich, dass zur Nachfolge Jesu sowohl Tränensaat als auch Freudenernte gehört. Radio BEO überträgt während drei Stunden Interviews und Programmteile ins Berner Oberland, während Tausende vom Openair und vom Hochfest auf der Engstligenalp einander via Telefonschaltung jubelnd segnen und sich nach dem Wetter erkundigen. Die Bühne teilen sich Emmentaler Bläser, Oberländer und Berner Bands mit den weltberühmten Worshipern aus Kanada. Von Konkurrenz keine Spur. Alle wollen nur eines: Das Jesus Raum hat und die ursprüngliche Glaubenskraft, wie sie die Täufer hatten, uns heute neu erfasst. Ein Drescherei-Unternehmer aus der Gegend schildert eindrücklich, was der Glaube ihm bedeutet und bittet dann Gott, Arbeiter in die grosse Ernte zu senden. Ein Prophet gibt Worte der Erkenntnis weiter, so dass Gott ins Leben Einzelner eingreift – wie durch die Bibelkärtchen aus der Bergpredigt, die beim Nord-/Südtor verteilt werden. Das alles kann nur Gott tun, deshalb gehört ihm allein alle Ehre!

 

Ausschnitte aus den zahlreichen Rückmeldungen, die per mail bei uns eingetroffen sind. Herzlichen Dank!

Ich habe heute morgen im Radio BEO ein Ausschnitt des Openairs miterleben dürfen. Es hat mich sehr bewegt und gefreut. Bin ich in der Gemeinde Trachselwald gross geworden, und habe oft darunter gelitten „fromm“ zu sein. Es freut mich zu sehen was im Emmental mit der Hilfe Gottes möglich ist, und dass er dort wirkt.
- H.F.

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Am Freitag Abend kam ich schon recht angeschlagen ans Festival. Ich habe aber den ganzen Abend und einen Teil der Nacht (im Gebetszelt) durchgehalten. Es gab eine recht kurze Nacht und am SA war ich wieder da. Ich war ja als Sänger im Ad-hoc Chor eingeteilt und habe wirklich grosse Anfechtungen erlebt. Gestern Abend konnte ich kurz vor dem Auftritt noch kaum ein Wort reden, dann während dem Singen (von vielen Gebeten begleitet) konnte ich beschwerdefrei und recht klar singen. Dann blieb ich bis 23.00 konnte dann nicht mehr. In der Nacht schlief ich recht gut, aber am Morgen war ich sowas von krank. Alles tat weh, die Stimme war weg! Nun betete ich wieder innbrünstig, habe den Namen Jesu über die Angriffe von Satan proklamiert. Als ich so mitten in geistlichen Kampfführung war, wurde mir bewusst, dass ich mich bei Jesus nicht für das gestrige Wunder bedankt hatte. Als ich dies in grosser Freude nachholte, spürte ich eine riesige Wärme im ganzen Körper, die Atemwege öffneten sich und die Schmerzen im ganzen Körper waren schlagartig weg!!! Preiset den HERRN!!
- M.M.

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Wir alle sind heute verändert durch das Tor hinaus nach Hause gegangen. Wir staunen und sind dankbar für das, was Gott in diesen drei Tagen an uns und in der sichtbaren und unsichtbaren Welt getan hat!
- B.M.

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Meine Frau und ich sind so von Gott gesegnet nach Hause gegangen. Das Wirken des Geistes war schon spürbar als man auf den Platz kam. Alles ist so friedlich und doch so kraftvoll abgelaufen. Speziell möchte ich die perfekte Organisation erwähnen. Welch ein Zeugnis!! Welch eine Hingabe der vielen „Marthas“ und „Marias“!
Speziell erwähnen möchte ich noch, das meine Minderwertigkeitskomplexe, unter denen ich seit meiner Kindheit gelitten habe (bin jetzt 54 Jahre alt) weg sind! PTL!! In jeder Veranstaltung liefen mir die Tränen nur so runter und ich konnte es nicht verhindern. Gott hat mich einfach geliebt und ich IHN. Es war der Hammer! Die Gemeinschaft zu Jesus hat sich vertieft. Das Bewusstsein, dass er HERR in meinem Leben sein will hat sich geschärft.
- H.S.

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supersupersuper...(endlos) - wochenende!!!
üs het das wiiki würklech wider es stück jesus necher bracht. mir wei no meh, no änger, no grösseri schritte.
- R.W.

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Es war einfach mega-giga-gigantisch was da "abgegangen" ist. Zuallererst gehört Lob und Dank ein so grossartiger Gott, der auch heute zu seinen Verheissungen steht und den Anlass reich gesegnet hat. Dann aber höchsten Respekt den Organisatoren und Helfer! Die "Idee" eines Openair's unterhalb Schloss Trachselwald nicht als "Spinneridee" abzutun und weiter zu verfolgen, braucht schon eine gehörige Portion Ueberwindung, Zuversicht, Mut und Vertrauen. Was dann in den letzten Wochen geleistet wurde ist beeindruckend! Herzlichen Dank! Zweifellos wurden für die sichtbare und unsichtbare Welt klare Zeichen gesetzt. Ich freue mich darauf sehen zu dürfen, welche Auswirkungen dies haben wird.
- T.vE.

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Wir möchten Euch noch ganz herzlich danken für die wunderschöne Tagen die wir in Trachselwald erleben durften, wir haben Gottes Gegenwart  so stark gespürt. Wir sind von diesen Mennoniten die finden, dass dieses Openair wirklich seinen Platz hatte im Täuferjahr und sind dankbar dass wir an diesem Anlass teilnehmen durften.
Auf dem Heimweg in den Jura haben wir an diese Täufer gedacht die diesen Weg zu Fuss gegangen sind und in dieses, für sie fremde Land, gezogen sind um uns so auch eine Heimat zu geben. Auf diesem Heimweg haben wir uns auch erlaubt so ein wunderschönes Plakat abzumontieren um es in den Jura zu bringen als Errinnerung. Wir werden es im  Backstage des Bigboss festivals, (www.bigbossfestival.com)  das auf unserem Hof stattfindet, aufmachen. Wir bezahlen gerne etwas dafür wenn ihr das auch so vorgesehen habt.
Uns haben die berndeutschen  Anbetungslieder sehr berührt, vielleicht weil wir als Kind zuhause diese Sprache mit unseren Eltern geredet haben. Wir haben ebenfalls eine sehr schöne und grosse Einheit gespürt während dem Lobpreis. Es war uns nie langweilig, die ansprechende Zeugnisse, die Lehsungen, die kurze Impulse, die anregende  und aussagekräftige Predigt von Geri Keller, all das war einfach ermutigend und stärkend für unser alltägliches Leben und unseren Glaugensweg.
- G.G.

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Ich möchte meiner Freude Ausdruck geben! Vielen Dank für euren Mut und euer Vertrauen ein christliches Open-Air  durchzuführen. Die friedliche Atmoshpäre und die vielen fröhlichen Menschen waren ein Zeugnis für Jesus Christus, der in uns lebt. Gerne behalte ich diese Tage auf dem Berg in guter Erinnerung! Gottes Wort bleibt ewig.
- M.F.

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Wir waren einfach begeistert und schlussendlich jeden  Tag dabei ausser Samstag vormittag obwohlwir das zuerst gar nicht geplant hatten. Aber man hat einfach die  Gegenwart Gottes so tief gespürt und alles war genial vorbereitet keine Hektik einfach Ruhe und Frieden war auf dem Gelände. Besonders gefreut hat uns das das ganze keinen Eintritt gekostet hat  und somit auch solche die Knapp bei Kasse sind kommen konnten.
- E.K.

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"Trachselwald" wird in uns weiterleben. wir waren immer wieder mit einer ganzen Anzahl Leute von uns dabei und ich habe so viele gute und feine Echos auch gehört dass ich auch im Namen von Ihnen danken möchte.
Auch als Gemeinde werden wir versuchen die ganze Thematik weiter aufzuarbeiten. Gott hat mich sehr ermutigt aufzuschauen und mit grossem Glauben unterwegs zu sein. Es geht nicht um eine Richtung oder sonst irgend etwas von uns Menschen gemacht, es geht viel mehr darum, dass Jesus in unserem Unterwegs-Sein wirklich zum Tragen kommt.
- M.H.

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Das Open Air Fest war Balsam für die Seele!
Es hat mich neu motiviert, den Weg konsequent im Geist der Täufer weiterzugehen!
Die Musik von Brian Doerksen und CLZ war genial, die Predigten ermutigend, die Landschaft paradiesisch!
- T.M.

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Ich war am Freitagabend und am Sonntag in Trachselwald.
Ich möchte Euch wirklich danken in welch feiner Art Paul Weraguth, Walter Wieland und Geri Keller in ihren Ansprachen klar und doch so einladend gesprochen habt. Es hat mich wirklich tief angesprochen in welcher Liebe die klare Botschaft gesagt wurde. Sie haben es verstanden nicht bei irgendetwas stehen oder hängen zu bleiben, sondern wirklich bei Jesus und seiner Sehnsucht in uns zu leben den Schwerpunkt setzten. Ich möchte Euch danken dafür. Auch hat mich die ehrliche und empfangsbereite Haltung von Erich Reber berührt. Ganz toll waren auch die Lieder, insbesondere freute ich mich an den berndeutschen Liedern am Freitagabend. Ebenso aber auch die wunderschönen und schlichten Liedern von Brian. - Aber nochmals, in all dem war für mich eindrücklich, wie wir bei Christus froh wurden und alles andere und alle Personen und Namen in den Hintergrund rückte. Das ist ein sehr bemerkenswertes Geschenk für das ich sehr dankbar bin. Hier ist die Quelle und die Fülle die meinen Glauben neu ermutigte und belebte. Gott sei Dank dafür.
- M.H.

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Ich bin noch ganz erfüllt von den Tagen in Trachselwald. Ein einziger Traum - und doch kein Traum, sondern Gottes reale Herrlichkeit zum Anfassen, spürbar, sichtbar, schon allein die Kulisse mit den anbetenden Menschen…! Herrlichkeit in Eurer Gemeinde, Herrlichkeit im Emmental, Herrlichkeit in der Schweiz, Herrlichkeit…
- M.H.

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Ich habe alle drei Tage extrem genossen. Die vielen Zeiten vom Worship taten so gut und die Inputs waren motivierend. Gott hat mir in zwei Bereichen klar gezeigt wie ich in der Nächsten Zeit weitergehen soll, und mir auch Mut gemacht, dass dort wo mit Tränen gesäät wird, mit Freuden geerntet werden kann! Auf das freue ich mich.
- C.S.

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Wir sind zutiefst beeindruckt, was Gott durch euch alle ermöglicht hat! Ihr seid die Helden Gottes! Nur annähernd können wir erahnen was es euch gekostet hat und dies ist und bleibt unendlich kostbar und wertvoll. Unser Herz hat einen Frieden erlebt, der uns stärkt und voller Glauben erfüllt. Gott baut seine Gemeinde!
- V.S.

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Halleluja!
- WebM.

 

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